3D-Scanning & 3D-Druck
Von der Idee zum greifbaren Objekt
Was wir anbieten
Unsere Workshops zum 3D-Scanning und 3D-Druck sind als Schülerlabor-Angebot konzipiert und orientieren sich an der Arbeitsweise moderner MakerSpaces und FabLabs.
In einem pädagogisch begleiteten Umfeld erleben Kinder und Jugendliche aktuelle digitale Fertigungstechnologien praxisnah und verständlich.
Die Inhalte sind eingebettet in ein methodisch-didaktisches Design, das auf projektbasiertem Lernen (Project-Based Learning, PBL), forschendem Lernen(Inquiry-BasedLearning) –
und Problem-Based Learning basiert. Gleichzeitig wird ein klarer Bezug zum MINT-Bereich hergestellt:
Die Teilnehmenden erfahren, wie Mathematik, Physik, Informatik und Technik zusammenwirken, um digitale Objekte zu scannen, zu modellieren und druckbar zu machen.
Die Teilnehmenden arbeiten an realen Fragestellungen, entwickeln eigene Lösungsansätze und setzen diese technisch um.
Dabei werden Bezüge zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) hergestellt, etwa durch ressourcenschonende Gestaltung, Reparaturdenken und nachhaltige Produktideen.
Was Kinder lernen und umsetzen können
Die Kinder und Jugendlichen lernen, digitale Werkzeuge selbstbestimmt und verantwortungsvoll einzusetzen.
Sie entwickeln Interessen und Kompetenzen weiter, erkennen eigene Stärken und –
erhalten erste praktische Einblicke in Berufsfelder aus Technik, Gestaltung und Wissenschaft.
- Selbstbestimmung und eigenverantwortliches Arbeiten
- Verantwortungsübernahme im Umgang mit Technik, Materialien und digitalen Werkzeugen (MINT)
- Gruppenarbeit und Partnerarbeit bei gemeinsamen Projekten
- Analytisches Denken, Geometrieverständnis und kreative Problemlösung (Mathematik, Physik, Informatik, Technik, MINT)
Gefördert werden insbesondere:
Beispiel für einen Workshop
Die Teilnehmenden untersuchen zunächst einen realen Gegenstand und überlegen,wie dieser verbessert, repariert oder neu gedacht werden kann.
Nach dem 3D-Scanning wird das Modell digital angepasst und unter Berücksichtigung von Materialeinsatz und Funktionalität weiterentwickelt.
Anschließend erfolgt der 3D-Druck des eigenen Entwurfs.
Der Workshop verbindet Design Thinking, Design-Based Learning und Problemorientierung und macht sichtbar, wie technische Lösungen im MINT-Kontext zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beitragen können
„Vom Alltagsgegenstand zum nachhaltigen 3D-Produkt“
Eingesetzte Geräte & Technologien
Wir arbeiten mit moderner Ausstattung, wie sie auch in professionellen Lern- und Innovationsräumen eingesetzt wird:
Welche Fertigkeiten erlernt werden
Die Workshops fördern fachliche und überfachliche Kompetenzen aus verschiedenen MINT-Bereichen:
Mathematik
(Geometrie, Maßstäbe, räumliches Denken)
Physik
(Materialeigenschaften, Stabilität,Temperatur)
Informatik
(digitale Modelle, Softwarelogik, Datenverarbeitung)
Technick
(Fertigungsprozesse, Maschinenverständnis)
Chemie
(Materialkunde, Filamenteigenschaften)
Berufsfelder, die dadurch erschlossen werden
Die Teilnehmenden erhalten erste Orientierung im Rahmen von Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung(BSO)
und lernen verschiedene Tätigkeitsfelder kennen, unter anderem:
- Ingenieurwesen und technische Entwicklung
- Produkt- und Industriedesign
- Architektur und Modellbau
- IT, Medien- und Game-Design
- Handwerk und digitale Fertigung
Unterstützt wird der Lernprozess durch
Mentoring-Elemente und Role-Models, die Bildungs- und Berufswege im MINT- und Kreativbereich greifbar machen.
Erlernte Fähigkeiten im Überblick
Durch die Teilnahme entwickeln Kinder und Jugendliche:
- Technisches und naturwissenschaftliches Grundverständnis
- Kreativität und Innovationskompetenz
- Problemlösefähigkeit und Durchhaltevermögen
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- Reflektierten Umgang mit Technologie
- Motivation für MINT und nachhaltiges Denken
- Einblick in berufliche Perspektiven und persönliche Interessen (Praktische Einblicke in Berufsfelder, Interessen & Kompetenzfeststellung)
- Ein selbst produziertes, greifbares 3D-Objekt